
Ich wollte Wiedereingliederung – und bekam Schweigen
Ich war bereit.
Ich habe alles versucht.
Ich habe mich geöffnet. Informiert. Dokumentiert.
Ich habe AMIS Bayern (hier geht es zu Amis Bayern) selbst eingeladen – als Hoffnungsträger, als moderierende Instanz, als Zeichen meines guten Willens.
Am 14. Mai 2024 fand das sogenannte BEM-Gespräch statt.
Aber es war kein Verfahren. Es war eine Kulisse.
Was ich wollte: ein echtes Verfahren
Ich wollte ein BEM – ein betriebliches Eingliederungsmanagement im Sinne des § 167 Abs. 2 SGB IX.
Ein Verfahren mit Struktur, Rücksicht und einer ehrlichen Analyse der Situation.
Was ich bekam?
Keine Einladung mit Rechtsbelehrung.
Keine Protokollierung meiner Einwände.
Kein Wiedereingliederungsplan
Keine Mediation.
Keine Evaluation.
Keine ernsthafte Aufarbeitung.
Was ich alles getan habe – dokumentiert in meinen Mails
15. Mai 2024
Ich schreibe AMIS eine ausführliche Mail mit der Bitte, im Protokoll festzuhalten (siehe: Mail_Amis_15.05.2024_geschwärzt) :
- dass ich zu einer Mediation bereit bin,
- dass der Schulleiter diese ablehnt,
- dass er nicht bereit ist, getroffene Maßnahmen evaluieren zu lassen,
- dass ich sogar bereit wäre, die Vergangenheit mit externen Fachleuten aufzuarbeiten.
Ich lege 10 konkrete Vorgänge dar – Mobbing, Rufschädigung, Gesprächsverweigerung, unrechtmäßiges Hausverbot, WhatsApp-Ausdrucke, Falschinformationen über mich und meine Familie – alles belegbar.
📩 17. Mai 2024
Ich fordere erneut schriftlich (siehe: Mai_Amis_17.05.2024_geschwärzt) :
- Die Mediation muss ins Protokoll.
- Ich werde das Dokument nicht unterschreiben, solange meine Sicht nicht berücksichtigt wird.
📩 20. Mai 2024
Ich zitiere sogar die offizielle FAQ-Seite von AMIS Bayern (siehe: Mail_Amis_20.05.2024_geschwärzt)
„Der BEM-Prozess orientiert sich an den Bedürfnissen und Anforderungen der Betroffenen und wird daher individuell gestaltet.“
Ich zeige auf, was laut AMIS selbst ins BEM gehört:
- Coaching
- Supervision
- Evaluation der Maßnahmen
Und ich stelle klar: Der Schulleiter zeigt keinerlei Bereitschaft zu konstruktiven Lösungen.
📩 21. Mai 2024
Ich bitte erneut (siehe: Mail_Amis_21.05.2024_geschwärzt):
Die Verweigerung der Mediation gehört ins Protokoll.
Vorher unterschreibe ich nicht. Amis schrieb an diesem Tag: „Ob Maßnahmen ergriffen und wie diese ggf. umgesetzt werden, entscheidet die Schulleitung.“
📩 23. Mai 2024
Ich stelle fest (siehe: Mail_Amis_23.05.2024_geschwärzt):
- Es wurde kein echtes Protokoll geführt.
- Wesentliche Gesprächsinhalte wurden nicht dokumentiert.
- AMIS erklärt, man nehme „nur gemeinsam abgestimmte Maßnahmen“ auf – nicht jedoch Konflikte oder abgelehnte Vorschläge.
Und was macht der Dienstherr daraus?
Das Kultusministerium behauptet jetzt:
„Es wurde ein BEM durchgeführt.“
Ich frage: Wo?
Wo ist die das korrekte Angebot eines BEM?
Wo ist die Einwilligung?
Wo ist der Plan?
Wo ist die Evaluation?
Wo ist die Mediation?
Wo ist die Aufarbeitung?
Wo ist die Fürsorge?
Was wirklich stattfand: Ein Gespräch ohne Wirkung
Das sogenannte „Protokoll“ besteht aus sieben weichgespülten Verhaltenstipps (siehe: 14.05.2024_BEM Gespräch_Schmitt_AMIS_geschwärzt):
- „Nicht schlecht übereinander reden.“
- „Grenzen respektieren.“
- „Vergangenheit ruhen lassen.“
Kein Wort zu den Missständen. Kein Schutz. Keine Konsequenz. Kein Eingeständnis.
Fazit: Ich war bereit – das System nicht
Ich habe alle Kanäle genutzt.
Ich war offen, gesprächsbereit, lösungsorientiert.
Ich habe vertraut – in AMIS, in das Gesetz, in Strukturen.
Doch das System hat mein Vertrauen verspielt.
Es hat ein Gespräch inszeniert und nennt es Verfahren.
Es dokumentiert nichts – und behauptet alles.
Aber ich habe die Mails. Ich habe die Fakten. Ich habe die Wahrheit – und die Öffentlichkeit hat Zugang – zu allen Mails.