
Heute, um 18 Uhr, habe ich eine Petition an den Bayerischen Landtag eingereicht (siehe hier: Landtagspetition_Bestätigung).
Der Grund: Ein Skandal, der in meinen Augen das Fundament des Beamtenrechts erschüttert.
Seit 2020 beanstande ich, dass in meiner Personalakte wichtige Urkunden, Würdigungen und positive Bescheinigungen fehlen. Immer wieder habe ich darauf hingewiesen – vergeblich.
Am 19. November 2024 kam schließlich die Wahrheit ans Licht:
Ich fand zwei ganze Ordner voller Personalaktendaten, die mein damaliger Schulleiter über Jahre zurückgehalten hat. Entdeckt wurden diese Akten erst, als dieser Schulleiter „auf eigenen Wunsch“ versetzt wurde.
Ordner mit Belegen über meine Arbeit, die mir und meiner Personalakte bewusst vorenthalten wurden.
Das bedeutet:
- Meine Karriere wurde systematisch geschädigt.
- Mein Ansehen wurde gezielt untergraben.
- Meine Rechte als Beamter wurden massiv verletzt.
Ich habe Beweise. Ich habe die Bilder der unterdrückten Ordner.
Und was macht der Dienstherr?
Er schaut weg.
Er verfolgt nicht den Skandal, sondern mich.
Statt für Aufklärung zu sorgen, überzieht man mich mit Verfahren, Abordnungen und Misstrauen.
Deshalb blieb mir nichts anderes übrig:
- Ich habe am Montag Klage eingereicht.
- Ich habe am Montag die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die die Vorermittlungen Rechtsbeugung wohl nicht gegen mich führt („Rechtsbeugung. Gegen mich.“).
- Ich habe am Montag die Disziplinarbehörde informiert.
Warum das ein Skandal für alle ist
Dieser Fall betrifft nicht nur mich.
Wenn Personalakten manipuliert, unvollständig geführt oder bewusst gefälscht werden können, dann ist kein Beamter in Bayern mehr sicher.
Dann wird aus einem Rechtsstaat ein Willkürstaat.
Heute ist es meine Akte.
Morgen kann es die von jeder Kollegin, jedem Kollegen sein.
Darum habe ich den Landtag eingeschaltet.
Denn dieser Skandal darf nicht unter den Teppich gekehrt werden.
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