Am 5. Mai 2025 werde ich diesen Beitrag gemeinsam mit meiner Landtagspetition und einer Mitteilung an die Pressvertreter veröffentlichen.
Ich tue das nicht aus Angriff.
Nicht aus Eitelkeit.
Nicht, um mich zu inszenieren.
Sondern, weil ich immer wieder den Dialog gesucht habe –
und weil dieser Dialog bis heute nicht stattgefunden hat.
Und das, obwohl ich glaube:
Es gibt zwei Wege, auf denen ich Heilung finden kann.
Der eine Weg ist dieser Blog.
Denn hier darf ich meine Geschichte erzählen.
Und ich darf erzählen, welche Geschichte über mich erzählt wurde –
und wie sie sich von der Wahrheit unterscheidet.
Der andere Weg wäre: ein Gespräch.
Ein Gespräch – ehrlich, ohne Böses, ohne Schuldzuweisung.
Ein Gespräch auf Augenhöhe.
Ein Gespräch, wie es längst überfällig ist.
Ich lege die Karten offen auf den Tisch
Ich gebe Ihnen heute auch die Möglichkeit, mich zu verstehen.
Ich gebe Ihnen die „Waffen“ in die Hand – wie man es juristisch ausdrücken würde.
Ich habe eine histrionische Persönlichkeitsstruktur.
Und ja – sie ist tief begründet in meiner Geschichte.
Ich bin aufgewachsen in einem Elternhaus,
in dem Recht und Unrecht nicht greifbar waren.
Ich habe als Kind nicht verstanden, was „Gerechtigkeit“ bedeutet.
Ich habe nur gespürt: Emotional war fast alles Unrecht.
Es gab Kälte. Unnahbarkeit.
Nach außen: das perfekte Bild.
Nach innen: das Gefühl, dass Wahrheit keinen Raum hat.
Und genau dieses Muster erkenne ich heute im System Schule wieder –
und besonders im Staatsministerium.
Es ist nicht alles perfekt.
Und wer das anspricht, wird zum Problem erklärt.
Ich bin kein Korrektiv für eine Schule
Ich bin kein Korrektiv für einen Schulleiter.
Nicht für eine Schule.
Nicht für ein Kollegium.
Ich bin ein Korrektiv der Verwaltung.
Weil ich hinter das Offizielle geblickt habe.
Weil ich verstanden habe, wie dieses System funktioniert.
Und weil mir die Gesetze geholfen haben,
das sichtbar zu machen,
was sonst verborgen geblieben wäre.
Ich bin da nicht aus Trotz,
sondern aus einem inneren Drang nach Gerechtigkeit.
Und ja – diese Energie kommt auch aus meiner Geschichte.
Und sie verdient Respekt – kein Zerrbild.
Ich brauche nichts im Außen
Ich brauche keine Bühne.
Ich brauche keine Auftritte.
Ich bin Feuerkünstler – das ist mein Ausdruck im Außen.
Das ist meine Kraft. Mein Kanal.
Aber ich brauche etwas anderes:
Ich brauche nicht noch einmal eine öffentliche Darstellung, die mich entmenschlicht.
Ich brauche Ruhe.
Und ich kann nicht zur Ruhe kommen,
wenn ich wieder zum Ziel gemacht werde.
Ich war nach der letzten Maßnahme acht Wochen in der Klinik.
Acht Wochen, in denen ich die Kosten getragen habe.
Die schlaflosen Nächte, die innere Unruhe, die Folgen.
Und meine Therapeutin sagte zu mir:
„Herr Schmitt, Sie müssen ein Buch schreiben.“
Ich wollte einfach nur Ruhe.
Aber das hier – dieser Blog – ist mein Buch.
Weil ich sonst keine Stimme mehr habe.
Weil ich gehört werden muss, so dass ich wieder heilen kann.
Ich kämpfe nicht gegen Menschen.
Ich kämpfe gegen Strukturen.
Und ich will nicht kaputt gemacht werden.
Ich will gehört werden.
Und ich will irgendwann zur Ruhe kommen dürfen.
Keine öffentliche Entschuldigung – nur eine ehrliche Klärung
Ich verlange keine große Entschuldigung.
Ich will keine Bühne.
Ich wünsche mir klärende, respektvolle Gespräche – intern.
Vielleicht muss man an einer kleinen Schule in Beilngries
einmal darüber sprechen,
dass man nicht über Menschen abstimmen darf.
Vielleicht brauchen manche Kolleg*innen eine Fortbildung.
Vielleicht haben sich Menschen instrumentalisieren lassen.
Aber das passiert.
Fehler passieren.
Ich halte Ihnen nicht vor, dass etwas schiefgelaufen ist.
Ich bitte nur darum,
dass wir den Dialog nicht länger verweigern.
Zwei Wege zur Heilung.
Ein Blog.
Oder Gespräche.
Ich wünsche mir beides nicht aus Stolz,
sondern aus dem Wunsch heraus,
endlich wieder Mensch sein zu dürfen.