Heute nur ein sehr kurzer Text.
Seit einiger Zeit wird immer wieder behauptet, mein Blog könne das Ansehen des Berufsbeamtentums schädigen. Das irritiert mich. Denn ich schreibe dort nichts anderes als die Wahrheit.
Für mein Empfinden ist es viel schädlicher, wenn man Dinge vertuscht, Recht zugunsten von Macht verschiebt und sich nicht an die klaren Vorgaben des Beamtenstatusgesetzes oder anderer Gesetze hält. Genau das habe ich mehrfach erlebt – und darüber schreibe ich.
Um Missverständnissen vorzubeugen, bin ich proaktiv auf die Ministerin und die Disziplinarbehörde zugegangen. Ich habe in einer Mail (siehe Anhang) deutlich gemacht: Wenn es konkrete Stellen gibt, die problematisch sein sollen, dann bitte ich um klare Rückmeldung. Ich habe Gesprächsbereitschaft signalisiert, anstatt hinter verschlossenen Türen über Vorwürfe zu rätseln.
Mein Blog ist kein Ausdruck von Illoyalität, sondern Teil meines Heilungsprozesses – das haben mir auch Ärzte bestätigt. Er ist Aufarbeitung, Verarbeitung und vielleicht sogar ein kleiner Beitrag, Strukturen zu hinterfragen, die ohne Aufarbeitung krank bleiben.
Die vollständige Mail vom 11.09.2025 an die Ministerin, den Amtschef und die Disziplinarbehörde ist als Anhang beigefügt.