Verwundet im Dienst

Wie das System mich krank machte – und trotzdem aufrecht

Vom Leistungsträger zum „schwierigen Lehrer“ – wie alles begann

Wenn man sich vorstellt, was das bedeutet.
Am 05.04.2025 veröffentlichte ich in meinem Blog die ersten Kapitel über meine Zeit als Lehrkraft – über meine Anfänge im Referendariat, über alles, was positiv war (lies hier: Teil 1 – Wie alles begann).
Über meine Leistungen. Über die Freude am Beruf.
Und ja: Ich war gut.

  • Lehrproben: Mit den Noten zweimal 1 und einmal die 2.
  • Referendariat: Abschlussgutachten mit der Note 1 in allen drei Teilbereichen.
  • Erste Beurteilung: mit UB – im Normalfall kaum erreichbar bei einer ersten Beurteilung.
  • Zweite Beurteilung: erneut mit UB, diesmal noch besser – und dazu sämtliche Führungsverwendungseignungen: Mitglied der erweiterten Schulleitung, ständiger Mitarbeiter der Schulleitung, Seminarlehrkraft, Systembetreuer.

Das war die Basis meiner Laufbahn. Ein Fundament, auf dem man aufbauen konnte.

Doch dann kam der Bruch. Wie ich bereits im Beitrag vom 07.04.2025 (Wie Vertrauen Kontrolle ersetzte) beschrieben habe: Er kam nicht plötzlich, sondern schleichend – ab 2015.

Und wer das Anlagenverzeichnis zu meiner Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft und der Disziplinarbehörde genau liest, erkennt sofort (hier: Anlageverzeichnis_unterdrückte Schreiben_2014):
Alle positiven Würdigungen seit 2014 sind aus meiner Akte verschwunden.
Entfernt. Nicht weitergeleitet. Unsichtbar gemacht.

2014 war der spätere Schulleiter noch „nur“ 1. Konrektor. Aber: Er vertrat regelmäßig den damaligen Schulleiter während dessen Krankheit. Und er zog sich die Kontrolle über die Akten an sich. Bis dahin war es Aufgabe der Verwaltungskraft, die Akten zu ordnen – dann nahm er ihr diese Arbeit weg und „wachte“ selbst darüber.

Wer die Mitarbeiterinnen im Sekretariat fragt, wird hören: Ja, er entzog diese Aufgabe und machte es fortan selbst.

Was folgt daraus? Dass man durchaus Vorsatz vermuten darf.
Denn wenn positive Beurteilungen und Würdigungen systematisch fehlen – und das über Jahre hinweg – ist das kein Zufall.

Und ja, ich meine: Ja.
Das, was dieser Schulleiter mit mir gemacht hat, war krankmachend.
Doch noch viel schlimmer ist: Dass er bis heute von der Obrigkeit geschützt wird.
Das ist mindestens genauso krankmachend.

An das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ich habe bewusst die Schreiben von 2014 mitgeschickt, weil sie bei keiner meiner bisherigen Akteneinsichten vorhanden waren – weder 2019, 2023, 2024, 2025 noch bei der gerichtlichen Einsichtnahme am 13.08.2025. Hier bekommt Ihr die Schreiben, sie sind für meine Personalakte gedacht: Würdigungen 2014.

Ich habe sämtliche Einsichtnahmen digital dokumentiert. Damit kann ich jederzeit nachweisen, welche Unterlagen vorgelegen haben – und welche nicht.

Das erste Schreiben trägt sogar ein amtliches Siegel sowie die zwingende Formulierung „Zweitschrift für die Personalakte“. Dass ein solches Dokument nicht in meiner Personalakte, sondern nur in den versteckten Ordnern an der Schule enthalten war, ist nicht nachvollziehbar und in höchstem Maße bedenklich.

Ich erwarte, dass meine Personalakte ab sofort vollständig und korrekt geführt wird.
Die Öffentlichkeit dokumentiert diesen Prozess.

Bei der nächsten Einsichtnahme erwarte ich einen Eingangsstempel mit Datum auf den nachgereichten Unterlagen.
Dies ist nicht nur ein Gebot der Fairness, sondern verwaltungsrechtlich zwingend erforderlich.

Und ich weiß: das Staatsministerium liest mit.

Und genau für das Staatsministerium habe ich auch diesen Artikel am 07.04.2025 veröffentlicht: Teil 3 – Mein Angebot an das Staatsministerium)

Daraus kann jeder erkennen:
Jede weitere Veröffentlichung liegt nicht an mir, sondern an Ihrem „obstinanten Verhalten“ (Zitat meines Psychiaters).

Bereits am 07.04.2025 habe ich Ihnen ein klares Angebot gemacht:
Ich bin bereit, meinen Blog zu beenden – sobald Sie endlich Verhandlungen aufnehmen.

Bis heute sind Sie auf dieses Angebot nicht eingegangen.

Lies folgende Geschichte: Schulleiter zeigt meine Tochter an

Oder das: Stresstest für den Freistaat Bayern

Gerne auch das: Mein Dienstunfall am 23. März 2021 – und was danach verschwand