Sprecht mit mir!
Vor einiger Zeit habe ich angekündigt,
eine Petition an den Bayerischen Landtag einzureichen.
Ich habe auch angekündigt, an die Presse zu gehen.
Aber ich habe beides nicht getan.
Warum?
Weil ich nicht will, dass Menschen in noch mehr Verfahren gezogen werden.
Weil ich nicht will, dass sich Untersuchungsausschüsse bilden, Referate belastet werden,
dass Mitarbeitende der Verwaltung ihre Zeit damit verbringen,
eine Verteidigungsstrategie gegen einen Menschen zu entwerfen,
der eigentlich nur eines will: etwas verbessern.
Aberwitzig viel Mühen?
In meiner Personalakte steht ein bemerkenswerter Satz, geschrieben von einem Beamten mit hoher Position im Ministerium – und ja – ich schütze hiermit auch Sie, weil ich Ihren Namen nicht nenne:
„Dieser Mensch macht uns aberwitzig viel Mühen.“
Ich sage dazu:
Ja – vielleicht. Aber nicht, weil ich destruktiv bin.
Sondern weil ich destruktive Strukturen benenne.
Ich bin ein konstruktiver Mensch,
der mitdenkt, Verantwortung übernimmt
und der glaubt:
Wir können Schule, Verwaltung und Führung menschlicher machen.
Diese Mühen entstehen nicht durch mich –
sie entstehen dadurch, dass man nicht mit mir spricht.
Dass man Energie nicht in Dialog, sondern in Abwehr steckt.
Nur zwei wissen, was wirklich geschehen ist
Es gibt nur zwei Stellen, die alles wissen:
Das Ministerium – und ich.
Und ich sage es offen:
Ich habe meine Loyalitätspflicht vollumfänglich erfüllt.
Ich habe nur einen einzigen Fall dokumentiert – obwohl ich mehr als 50 dokumentieren könnte. Dieser Blog könnte mehrere Jahre destruktiv sein – er wäre darauf ausgelegt.
Ich will aber keine Öffentlichkeit aus Prinzip.
Ich will keine Eskalation.
Ich will kein Personal binden, das sich in Verteidigung verrennt.
Ich will Gespräch.
Ich will Verantwortung.
Ich will Verständigung – statt Machtspiel.
Sprecht mit mir – bevor alles blockiert
Ich bin bereit für Lösungen.
Ich bin bereit für neue Formen von Verwendung, von Dienst, von Sinn.
Ich biete meine Erfahrung an – für den Staat, nicht gegen ihn.
Ich informiere, ich kläre auf, ich mache sichtbar.
Und ich weiß: Wenn man mir zuhört, kann man etwas gewinnen.
Denn:
Wenn man sich weiter verweigert, bindet man Energie an der falschen Stelle.
Und am Ende hat niemand gewonnen.