Verwundet im Dienst

Wie das System mich krank machte – und trotzdem aufrecht

Stresstest – Folge 6: Redet mit mir, bevor es öffentlich wird

Am Montag, den 12. Mai 2025, um 9:00 Uhr, findet vor dem Verwaltungsgericht München eine öffentliche Verhandlung statt.
Es geht um ein Thema, das auf den ersten Blick klein wirkt
einen nicht gewährten Freizeitausgleich, der mittlerweile über fünf Jahre zurückliegt.

Doch dieser Fall ist symbolisch für vieles, was in meinem Verfahren schiefgelaufen ist:
Vertagungen, Versäumnisse, fehlende Kommunikation, unzureichende Informationslage –
und eine Verwaltungslogik, die sich oft mehr um das Verfahren dreht als um den Menschen dahinter.


5 Jahre – kein einziges klärendes Gespräch

Die Verhandlung wurde bereits einmal vertagt.
Ein zweites Mal wird sie nun durchgeführt –
ohne dass jemals jemand mit mir das Gespräch gesucht hätte,
obwohl ich das immer wieder angeboten habe.

Deshalb sage ich hier – erneut und offen:

🗣️ Redet mit mir.

Ich bin zu einer einvernehmlichen Lösung bereit.
Ich bin nicht angetreten, um den Staat öffentlich vorzuführen –
aber ich bin auch nicht bereit, Unrecht still zu akzeptieren.


Warum jetzt ein Gespräch sinnvoll wäre

Diese Verhandlung wird öffentlich.
Und wenn es zur Verhandlung kommt,
wird das Gericht ein Urteil fällen –
möglicherweise erneut zugunsten des Staates.

Aber:
Ein Urteil entlastet nicht von Verantwortung.
Denn:
Das Gericht kann nur über das urteilen, was ihm vorgelegt wurde.
Und genau hier liegt das Problem:

Ich bin mir sicher –
nicht alle Informationen liegen dem Gericht vollständig vor.

Das Ministerium weiß das.
Ich weiß das.
Aber niemand sonst.


🤝 Mein Angebot – unter Zusicherung absoluter Vertraulichkeit

Ich biete an, dass wir vorab das Gespräch suchen.
Diskret.
Vertraulich.
Ohne Presse, ohne Öffentlichkeit, ohne Bühne.

Denn ich halte es für geboten und verantwortungsvoll,
dass diese Verhandlung nicht zur Bühne wird,
sondern zu einem lösbaren Konflikt im Sinne aller Beteiligten.

Ich verspreche absolute Verschwiegenheit –
so wie ich es immer gehalten habe.
Denn ich bin loyal.
Und ich bin verantwortlich.

Aber ich bin auch klar
und bereit, Dinge offenzulegen,
wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.


Die Uhr tickt.
Das Gespräch ist möglich.
Ich lade Sie ein: Sprechen Sie mit mir.

Denn wenn wir reden,
muss niemand verlieren.
Und wenn wir schweigen,
verliert am Ende die Glaubwürdigkeit.