
Willkommen auf „Verwundet im Dienst“.
Dieser Blog ist mein Ort des Sprechens – nach Jahren des Schweigens.
Ich bin Lehrer. Verbeamtet. Vater. Künstler.
Und ich war viele Jahre gefangen in einem System, das eigentlich schützen soll.
Doch statt Schutz habe ich erlebt: Druck, Isolation, Angriffe – von innen. Vom eigenen Dienstherrn.
Was einst als Berufung begann, wurde zur Belastung.
Ich wurde krank – nicht, weil ich schwach war,
sondern weil ich zu lange stark sein musste.
„Wahrheit heilt. Und sie beginnt mit einem Wort.“
Ich habe gekämpft – mit Worten, mit Mut, mit Aktenvermerken.
Ich habe widersprochen. Ich habe remonstriert.
Ich war Personalratsvorsitzender. Ich war loyal. Ich war unbequem – und ich war nicht allein.
Dieser Blog erzählt meine Geschichte – aber nicht, um zu klagen.
Sondern, um zu teilen, zu stärken, zu verbinden.
Was du hier findest:
- Wie das System mit kritischen Stimmen umgeht
- Was passiert, wenn Beamte krank werden
- Wie sich Machtmissbrauch anfühlt – und wie man sich trotzdem nicht verliert
- Warum Kunst, Kindheit, Feuer und Heilung zusammengehören
- Und wie aus Wunden Wege werden können
Trotz allem bin ich aufgestanden.
Ich bin gewachsen. Ich habe mich erinnert, losgelassen, neu gefunden.
Und ich glaube daran: Auch im System kann Menschlichkeit ihren Platz finden.
Wenn du Lehrer bist, Beamter, Angehöriger oder einfach Mensch –
dann bist du hier richtig.
Ich freue mich, wenn du mitliest, mitfühlst, mitdenkst –
und vielleicht sogar mitgehst.
Dein Hias
Feuerkünstler. Lehrer. Mensch mit Geschichte.