Verwundet im Dienst

Wie das System mich krank machte – und trotzdem aufrecht

Prolog Teil 2: Ich bleibe – und ich bringe Öffentlichkeit mit

Am Montag, den 12. Mai 2025 um 10:15 Uhr, wird vor dem Verwaltungsgericht München öffentlich verhandelt.
Der offizielle Streitpunkt: ein Freizeitausgleich. (Datei:Ladung-VG-Termin 12.05.25)

Doch tatsächlich geht es um mehr:
Um Rechtsstaatlichkeit, um narrative Macht – und um die Frage, wie Verwaltung mit Kritik umgeht.


Ich lade ein – zur Öffentlichkeit

Alle, die genauer hinschauen wollen, sind eingeladen.
Denn dieses Verfahren ist ein Lackmustest:
Wie reagiert ein Staat auf einen Beamten, der nicht schweigt, sondern aufklärt?


Am Ende stand ein Satz: „Ich kann Sie nicht mehr sehen.“

Ich wurde von Richter Z. bereits dreimal aus dem Sitzungssaal verwiesen.
Nicht während der Verhandlung – sondern am Ende.
Ohne juristische Begründung. Ohne Protokolleintrag.

Sein letzter Satz:

„Ich kann Sie nicht mehr sehen.“

Ich vermute: Er hatte sich längst ein Urteil über mich gebildet – basierend auf einer Personalakte,
die ich selbst damals noch nicht vollständig kannte.

Ich hatte vertraut: auf ein sauberes Verfahren. Auf eine korrekt geführte Akte.
Heute weiß ich: Das war ein Irrtum.


Ein System schafft sich sein eigenes Bild

Denn die Exekutive hatte längst begonnen, ein Narrativ zu schaffen:
Ein Bild von mir als Störer, Querulant, unglaubwürdig.
Gestützt auf geschwärzte Unterlagen, selektive Darstellungen und strategische Verfahren.

Ein Bild, das bis heute aufrechterhalten wird – gegenüber Gerichten wie auch gegenüber Personalräten.

Richter Z. kannte nur diese eine Wahrheit – und ich war unvorbereitet.

Vielleicht hätte er damals anders geurteilt. Vielleicht hatte er früher mehr Zeit.
Denn unsere Gerichte sind massiv überlastet.


Und vielleicht ist genau das systemisch gewollt.

Denn: Wer wenig prüft, ist leichter zu beeinflussen.
Ein überlastetes Gericht ist anfällig für Fehlinformation – und damit für Manipulation.
So wird ein Prinzip zur Schwachstelle: die Gewaltenteilung.

Ich habe im letzten Verfahren mit Richter Z. nie gesprochen.
Aber vielleicht wurde auch er durch selektive Aktenlage getäuscht.
Vielleicht konnte er sich gar kein vollständiges Bild machen.

Ein früherer Fall zeigt, dass er sehr wohl differenziert und kritisch urteilen konnte –
damals, als vielleicht noch mehr Zeit für Rechtsstaatlichkeit war.
➡️ Süddeutsche Zeitung – Mangelhafte Diagnose (2015)


Das Prinzip der Gewaltenteilung in Gefahr

Der Freistaat Bayern hat auch im Verfahren vom Januar 2025 erneut:

  • Falsch informiert.
  • Wesentliche Sachverhalte ausgelassen.
  • Den Gerichtssaal benutzt – statt ihn zu respektieren.

Ich werde das dokumentieren.
Denn wenn die Exekutive Gerichte gezielt täuscht,
wird die Gewaltenteilung zur Fassade.

Dann ist das kein funktionierender Rechtsstaat –
sondern ein System, das sich selbst schützt, statt dem Recht zu dienen.

Das klingt hart – aber es ist Realität.
Und ja: Das nennt man strukturell gesehen eine Bananenrepublik.

Am 05.05.2025 habe ich ein umfangreich begründetes Schreiben per Mail an den Präsidenten des Verwaltungsgerichts München übermittelt, in dem ich auf mögliche Irreführungen des Gerichts durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus hingewiesen habe – insbesondere im Zusammenhang mit dem Hinweisgeberschutzgesetz, mutmaßlich manipulierten Akteninhalten und scheinbar rechtmäßigem, tatsächlich jedoch irreführendem Verwaltungshandeln – Verfahrenshinweise_Verhandlung_12.05.2025


Ich bringe Öffentlichkeit mit

Am 12. Mai 2025 werde ich kein weißes T-Shirt tragen –
Richter Z. weiß, warum ich das schreibe.

Bei meiner ersten Verhandlung am 29. März 2022 trug ich es – kombiniert mit einem Blazer.
Für jemanden, der selbst bei seiner Hochzeit keinen Anzug trug, war das mein Zeichen von Respekt.

Damals war ich naiv.
Heute komme ich im Hoodie
weil ich mich nicht mehr verstelle. Ich bin transparent. Authentisch. Echt.

Ich trage meinen MAD-HIAS-Hoodie, denn Ich bin „verbeamteter“ Feuerkünstler.
(Hier geht’s zu meiner Homepage: http://www.mad-hias.de)

Vielleicht war das der Ursprung des Konflikts.

Ein Mensch, der scheinbar nicht ins System passt.
Der bei Schülern beliebt war, offen, kreativ, unbequem.
Der nicht mitspielt – sondern hinterfragt.

Und genau das könnte manchen ein Dorn im Auge gewesen sein.
War es am Ende vielleicht nur Neid eines Schulleiters?
Wenn ja – dann wäre das unprofessionell.
Aber was noch schwerer wiegt: Der Umgang der Obrigkeit damit war es in höchstem Maße.

Denn wer Führungsversagen deckt, statt es zu klären,
macht sich mitschuldig an der Eskalation.

Heute weiß ich eh:
Egal, was ich trage – es liegt nicht an der Kleidung.
Es liegt an meiner Personalakte.

Denn sie bestimmt, welches Bild von mir vor Gericht entsteht –
nicht mein Auftreten, nicht mein Verhalten, sondern das, was andere über mich hineingeschrieben haben.
Und genau deshalb erzähle ich jetzt meine eigene Geschichte.
Die Personalakte ist ein Ort der Deutungshoheit
und genau diese will ich nicht länger nur der Verwaltung überlassen.


Denn es geht nicht nur um mich

Es geht um den Umgang des Staates mit Kritik.
Es geht darum, ob Verwaltung auf Dialog setzt – oder auf Disziplinierung.
Es geht darum, wem wir glauben – und warum.


Und das Urteil?

Ganz ehrlich:
Es ist mir mittlerweile egal.

Denn:

In beiden Fällen wird sichtbar, worum es wirklich geht:
Nicht um Freizeitausgleich. Nicht um Formalien.

Sondern um:
🛑 Systemverantwortung.
🛑 Rechtsstaatliche Haltung.
🛑 Transparenz.

Und wer mich wahrhaft kennenlernen will, möge einfach dieses Video anschauen – und sich nur eine Frage stellen: Wer ist das Problem – der Mensch oder der Staat?

Lies weiter: Stresstest – Teil 1