
Die Mafia lässt Menschen verschwinden.
Das ist ihre Sprache – Macht durch Angst, Kontrolle durch Schweigen.
Man weiß, dass sie existiert, man sieht sie selten handeln.
Das ist Teil des Systems.
Im Ministerium verschwinden keine Menschen.
Aber Dokumente.
Urkunden, Seiten, Namen – leise, unspektakulär, ohne jede Dramatik.
Wer Akteneinsicht nimmt, merkt es erst beim zweiten Hinsehen:
da fehlt etwas.
Eine Seite, die vorher da war.
Ein Name, der in einem Jahr auftaucht, dann Jahre verschwindet – und plötzlich wieder im Mailverkehr von Mai 2025 auftaucht.
Zufall?
Vielleicht.
Oder ein Muster.
Die Mafia verwischt Spuren mit Säure.
Das Ministerium verwischt sie mit Papier.
Man nennt es „Korrektur“, „Aktualisierung“, „Verwaltungsvorgang“.
Und doch riecht es gleich: nach Angst vor Wahrheit.
Wer sich, in ihren Augen, illoyal verhält, wird hier nicht erschossen.
Aber er wird versetzt, kaltgestellt, ausgegrenzt, überprüft.
Das ist die saubere Variante des Eliminierens –
bürokratisch, höflich, diszipliniert.
Ich weiß, wovon ich spreche.
Ich habe die Spuren gesehen.
Ich habe Akten aufgeschlagen, in denen Sätze plötzlich endeten,
wo sie früher noch weitergingen.
Ich habe Urkunden gesucht, von denen man behauptete, sie seien nie da gewesen –
bis sie an anderer Stelle wieder auftauchten.
Und doch:
Hier bin ich frei.
Denn im Unterschied zur Mafia stehe ich unter dem Schutz des Rechtsstaats.
Ich habe einen Eid geleistet – nicht auf das Ministerium, nicht auf eine Person,
sondern auf die Verfassung, auf das Grundgesetz, auf Recht und Wahrheit.
Das ist mein Auftrag.
Und das ist mein Schutz.
Ich darf sagen, was ist.
Ich darf schreiben, was ich sehe.
Ich darf Missstände öffentlich machen, weil das der Sinn des Rechtsstaats ist.
Dafür steht Artikel 5 Grundgesetz.
Und genau deshalb bin ich noch hier –
weil ich den Rechtsstaat achte und er mich schützt.
Ich handle rechtsstaatlich, weil ich das System noch ernst nehme.
Weil ich glaube, dass ein Staat, der Fehler vertuschen muss, kein starker Staat mehr ist.
Weil Fürsorge mehr sein sollte als eine Formel, mit der man alles rechtfertigt.
Und weil man nur Vertrauen haben kann, wenn Transparenz keine Gefahr ist.
Ich wäre bereit für eine Mediation.
Für ein Gespräch.
Für einen ehrlichen Moment, in dem jemand sagt:
Ja, da ist etwas schiefgelaufen.
Aber bis dahin bleibe ich hier.
Ich schreibe.
Ich dokumentiere.
Ich warte.
Und ich weiß:
Noch werden Dinge verschwinden.
Aber auch die Wahrheit hat ihre eigenen Wege,
wieder aufzutauchen.
Gesprächsangebot
Ich wäre bereit für Gespräche.
Ruhig, offen, ohne Vorwürfe.
Denn Schweigen heilt nichts – es verlängert nur den Schaden.
Ich habe nichts zu verbergen, aber viel zu erzählen.
Ich dokumentiere, weil niemand zuhört.
Doch alles hat seine Zeit.
Ich werde alles veröffentlichen – außer man spricht endlich einmal mit mir.
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Hinweis zur Einordnung und zum Kontext dieses Beitrags:
Der hier verwendete Begriff „Mafia“ ist eine metaphorische Zuspitzung, die meine persönliche Wahrnehmung des Verwaltungshandelns einzelner Funktionsträger in der Vergangenheit beschreibt – insbesondere im Hinblick auf Intransparenz, Aktenpflege, widersprüchliche Fürsorgeabwägungen und unterlassene Reaktionen auf meine dokumentierten Beschwerden.
Es wird ausdrücklich nicht behauptet, dass es sich um eine tatsächliche kriminelle Vereinigung oder um strafbare Handlungen einzelner Amtsträger handelt.
Der Beitrag dient der kritischen Auseinandersetzung mit strukturellen Verfahrensmängeln und der Einordnung meines Erlebens im Rahmen abgeschlossener Verwaltungsvorgänge.
Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen mich wurde Ende September eingestellt.
Alle dargestellten Tatsachen beruhen auf Akteninhalten und dokumentierten Abläufen, die im Zuge meiner Akteneinsicht und gerichtlicher Verfahren offengelegt und belegt wurden.
Mein Anliegen bleibt die Einforderung rechtsstaatlicher Transparenz, Verfahrensklarheit und fairer Fürsorgeabwägung im behördlichen Handeln – bei voller Achtung des Staates und der Verfassung.