Und ein Mensch, der gelernt hat zu überleben – in einem System, das nicht für Verletzlichkeit gemacht ist.
Ich habe geliebt, was ich tat. Ich war engagiert, nahbar, leidenschaftlich.
Personalratsvorsitzender. Verbindungslehrer. Ansprechpartner.
Und ich war gut. Ich war gerne Lehrer – mit ganzem Herzen.
Doch dann kam der Bruch.
Eine neue Schulleitung – und mit ihr ein schleichender Zerfall.
Verwaltungsdruck. Dienstaufsicht. Gericht.
Klinik. Zusammenbruch. Therapie.
Ich bin nicht krank geworden, weil ich schwach bin.
Ich bin krank geworden, weil ich jahrelang gegen eine Wand aus Schweigen, Macht und Wegsehen gelaufen bin.
Und heute?
Ich schreibe – weil ich lebe.
Und ich lebe – weil ich gespürt habe, dass ich brennen darf, ohne zu verbrennen.
Was mich gehalten hat?
Das Feuer. Die Kunst. Und einzelne Menschen, die mich gesehen haben.
Dieser Blog ist kein Racheakt.
Er ist ein Ruf nach Menschlichkeit.
Eine Stimme für die, die verstummt sind.
Ich schreibe über:
– Bossing & Mobbing
– Depression & Klinik
– Beamtenrecht & Fürsorge
– Inneres Kind, Trauma, Heilung
– und das Brennen ohne zu verbrennen.
Wenn du das Gefühl kennst, im System zu ertrinken – lies.
Wenn du dich erinnerst, wie du warst, bevor es dich gebrochen hat – lies.
Du bist nicht allein.
Verwundet im Dienst – und trotzdem aufrecht.
Dein Mathias
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