Verwundet im Dienst

Wie das System mich krank machte – und trotzdem aufrecht

Hass? Nein – darum geht es nicht.

Am Sonntag führte ich ein interessantes Gespräch über meinen Blog.
Die Frage war direkt und klar: „Hasst Du den alten Schulleiter?“

Meine Antwort darauf war eindeutig: Nein. Ich hasse niemanden – nie.
Hass ist für mich keine Option.
Warum sollte ich hassen? Hass frisst nicht den anderen auf, sondern denjenigen, der ihn in sich trägt.
Er bringt niemandem Heilung, er zerstört nur.
Menschen handeln nicht grundlos. Sie handeln aus ihren eigenen Wunden, aus gelernten Mustern, aus Ängsten und aus Schwäche.
Oft steckt dahinter nicht Boshaftigkeit, sondern die eigene Geschichte, die eigenen Verletzungen.
Das entschuldigt nicht, was geschehen ist – aber es erklärt, warum Menschen so handeln, wie sie handeln.

Ich sehe das so: Jeder Mensch trägt in sich etwas, das unversehrt bleibt, egal, wie schwierig er sich im Außen zeigt.
Es gibt einen Spruch, der mich seit Jahren begleitet:
„Der innere Kern ist immer heil.“

Das ist für mich mehr als nur ein schöner Gedanke. Es ist eine Haltung.
Sie hilft mir, nicht in Bitterkeit zu versinken.
Sie hilft mir, zu verstehen, dass selbst schwierige Begegnungen ihren Ursprung in menschlichen Erfahrungen haben.

Natürlich heißt das nicht, dass ich alles gutheiße, was passiert ist.
Missstände, Mobbing und Vertuschung bleiben falsch.
Aber ich versuche, dahinter zu sehen: zu den Gründen, warum Menschen so handeln.
Und genau darin liegt für mich ein Stück Heilung – für mich selbst und vielleicht auch für das System.

Angebot an das Staatsministerium

Wie bereits am 07.04.2025 veröffentlicht, werde ich diesen Blog sofort beenden, sobald das Staatsministerium seine Abschottungshaltung aufgibt und endlich in Verhandlungen eintritt.

Hier ist der Beitrag vom 07.04.2025:
Teil 3 – Mein Angebot an das Staatsministerium

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