
In meinen Gutachten tauchen immer wieder Begriffe auf:
agitierte Depression.
kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Für Außenstehende klingt das wie ein schweres Etikett.
Für mich bedeutet es: Ich trage eine Mischung in mir, die ohnehin schon schwer auszuhalten ist – und die in einem toxischen Umfeld noch zerstörerischer wirkt.
Agitierte Depression bedeutet: Unruhe, innere Zerrissenheit, wechselnde Gefühle, manchmal Aggressivität.
Kombinierte Persönlichkeitszüge bedeuten: verletzlich und sensibel – und zugleich kämpferisch, direkt, voller Energie.
An sich ist das schon eine schwierige Kombination.
In einem gesunden, unterstützenden Umfeld kann man damit umgehen, kann daraus sogar Stärke entwickeln.
Aber in einem toxischen Umfeld wird genau das zur Falle.
Und mein Umfeld war toxisch.
Es geht nicht um „gefühltes Unrecht“.
Es geht um tatsächliches Unrecht.
Wenn ein Schulleiter Autos von Mitarbeitern durchsucht und sogar den Kofferraum fotografiert.
Wenn er ein 13-jähriges Mädchen anzeigt.
Wenn er private Mails liest, die nicht für ihn bestimmt sind und darauf antwortet.
Und wenn darauf mit Vertuschung und Täter-Opfer-Umkehr reagiert wird, wie es das Staatsministerium praktiziert –
dann ist das nicht nur ein Fehler im Miteinander, sondern ein Klima von Kontrolle, Angst und Machtmissbrauch.
Ein toxisches System, in dem kaum jemand gesund bleiben kann.
Meine Persönlichkeitszüge treffen also auf genau diese Strukturen.
Eine toxische Kombination in einem toxischen Umfeld.
Das Ergebnis ist absehbar: Krankheit, Rückzug, Kämpfe, Eskalationen.
Doch eines ist mir wichtig:
Ich schreibe darüber nicht, um mich hinter Diagnosen zu verstecken.
Ich schreibe darüber, weil es erklärt, warum es so gekommen ist – und weil es zeigt, dass niemand allein schuld ist.
Es ist das Zusammenspiel von persönlicher Verletzlichkeit und einem System, das mit Macht und Vertuschung reagiert hat.
Und genau das ist der Grund, warum ich diesen Blog führe.
Nicht, um zu jammern.
Sondern um zu zeigen: Psychische Erkrankungen entstehen nicht im luftleeren Raum.
Sie sind immer auch Spiegel der Verhältnisse, in denen wir leben und arbeiten.
Angebot an das Staatsministerium
Wie bereits am 07.04.2025 veröffentlicht, werde ich diesen Blog sofort beenden, sobald das Staatsministerium seine Abschottungshaltung aufgibt und endlich in Verhandlungen eintritt.
Hier ist der Beitrag vom 07.04.2025:
Teil 3 – Mein Angebot an das Staatsministerium
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