
Es gibt einen Gedanken, der mich seit Jahren begleitet: Im Innersten bleibt alles heil.
Jeder Mensch trägt in sich einen unverletzten Kern – und auch Systeme wie der Rechtsstaat hat eine innere Klarheit, die eigentlich unantastbar ist.
Das Problem liegt nicht im Kern. Das Problem sind die Schichten, die sich darüberlegen.
Schichten aus Angst, aus Machtstreben, aus eigenen Verletzungen und gelernten Mustern.
Schichten, die dazu führen, dass Menschen Dinge tun, die anderen schaden, ohne dass es aus reiner Boshaftigkeit geschieht.
Ich versuche, diesen heilen Kern in jedem Menschen zu sehen.
Auch bei meinem ehemaligen Schulleiter, der mir so viel Leid zugefügt hat.
Auch bei manchen Kolleginnen und Kollegen, die mitgezogen oder weggesehen haben.
Auch bei meiner Mutter, die ihre eigenen Wunden weitergegeben hat.
Sogar bei Richter Zwerger, der viele Entscheidung gefällt hat, die mich hart getroffen hat.
Und bei den Verantwortlichen im Ministerium, die seit Jahren jede Aufarbeitung verweigern.
Im Kern, so glaube ich, sind sie heil.
Aber sie handeln aus den Schichten heraus, die sich über diesen Kern gelegt haben – aus Unsicherheit, aus alten Verletzungen, aus dem Bedürfnis nach Macht oder Kontrolle.
Ähnlich ist es mit dem Rechtsstaat.
Die Gesetze sind klar, sie geben Halt und Sicherheit.
Doch dort, wo Macht über dem Gesetz steht, wo Menschen ihre persönlichen Interessen, Vorurteile oder Ängste einfließen lassen, wird es schwierig.
Dann ist der Rechtsstaat nicht mehr Ausdruck seines heilen Kerns, sondern Ausdruck der menschlichen Schwächen, die sich über ihn legen.
Mein Blog ist deshalb kein Angriff auf diesen Kern.
Im Gegenteil: Ich schreibe, um ihn sichtbar zu machen.
Ich schreibe, um die Schichten aufzudecken, die verhindern, dass dieser Kern durchscheint.
Denn im Innersten glaube ich daran: Der Kern bleibt heil – bei jedem Menschen, bei jedem System.
Die Aufgabe ist es, diese Schichten zu erkennen, zu benennen und langsam abzutragen.
Nicht mit Hass, nicht mit Rache, sondern mit Klarheit, Offenheit und dem Mut zur Wahrheit.
Angebot an das Staatsministerium
Wie bereits am 07.04.2025 veröffentlicht, werde ich diesen Blog sofort beenden, sobald das Staatsministerium seine Abschottungshaltung aufgibt und endlich in Verhandlungen eintritt.
Hier ist der Beitrag vom 07.04.2025:
Teil 3 – Mein Angebot an das Staatsministerium
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