Verwundet im Dienst

Wie das System mich krank machte – und trotzdem aufrecht

Corona vs. Masern – Kontrolle dort, Chaos hier

Wer sich an die Corona-Jahre erinnert, weiß: Kein Lehrer betrat ein Klassenzimmer ohne Nachweis. Geimpft, getestet, gelistet – alles minutiös kontrolliert.
Täglich wurden Listen geführt, digitale Systeme aufgesetzt, ganze Existenzen hingen an einem QR-Code oder einer Testbescheinigung. Die Botschaft war eindeutig: Ohne Nachweis kein Unterricht.

Und heute?
Beim Masernschutz, der für Kinder nachweislich gefährlicher ist als Corona, sieht es völlig anders aus.
Statt Kontrolle, statt Transparenz, statt verlässlicher Abläufe gibt es nur eines: Chaos.

Ein Masernnachweis muss spätestens seit 31.07.2022 von jeder Lehrkraft vorgelegt werden – ich betone: von jeder.
Doch in der Praxis verschwinden Unterlagen einfach aus den Akten. Mein Nachweis von 2021 ist bis heute nicht mehr auffindbar. Stattdessen wird mir 2025 schriftlich angedroht, ich müsse ihn „letztmalig“ vorlegen.
Das ist nicht Kontrolle. Das ist ein Verwaltungsversagen.

Das Paradoxon ist offensichtlich:

  • Corona: totale Kontrolle, tägliche Nachweise, digitale Systeme, Zugangsbeschränkungen.
  • Masern: einmaliger Nachweis, keine Digitalisierung, keine verlässliche Ablage, verschwundene Dokumente.

Und das Schlimme daran: Masern sind für Kinder gefährlicher als Corona.
Trotzdem wird hier kaum ernsthaft kontrolliert.
Vielleicht unterrichten heute tausende Lehrkräfte ohne Masernimpfung – und niemand weiß es, weil es niemand prüfen kann oder will.

Diese Doppelmoral zeigt ein grundsätzliches Problem:

  • Bei Corona wurde der Verwaltungsapparat zum Kontrollinstrument gegen Lehrer.
  • Beim Masernschutz wird derselbe Apparat plötzlich zur Black Box, in der Nachweise verschwinden und Verantwortung abgeschoben wird.

Das ist nicht nur ein technisches Versäumnis, das ist ein Skandal auf Systemebene.
Denn es geht nicht um die einzelne Lehrkraft, die „letztmalig“ nachweisen soll.
Es geht darum, dass Behörden ihre eigenen Pflichten nicht erfüllen – und dann den Betroffenen die Schuld zuschieben.

Corona war das Brennglas für Überregulierung.
Masern ist das Brennglas für Vertuschung, Aktenversagen und Schuldumkehr.

Mein Appell:
Wenn ein Staat schon das Leben seiner Bürger kontrolliert, dann bitte dort, wo es wirklich notwendig ist: bei der lückenlosen Dokumentation von Nachweisen, die Kinder vor echten Gefahren schützen.
Corona war ebenfalls eine Gefahr – möglicherweise auch eine sehr große –, doch gerade deshalb ist es unverständlich, warum beim Masernschutz, der für Kinder nachweislich gravierende Risiken birgt, so fahrlässig gehandelt wird.
Alles andere ist keine Fürsorge – es ist Willkür.

Angebot an das Staatsministerium

Wie bereits am 07.04.2025 veröffentlicht, werde ich diesen Blog sofort beenden, sobald das Staatsministerium seine Abschottungshaltung aufgibt und endlich in Verhandlungen eintritt.

Hier ist der Beitrag vom 07.04.2025:
Teil 3 – Mein Angebot an das Staatsministerium

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