
Diese Seite habe ich bereits am 07.05.2025 an meine Kolleginnen und Kollegen der Realschule Beilngries geschickt – es gab darauf keine Reaktion – deswegen darf sich die Öffentlichkeit ein Bild davon machen (hier meine Mail vom 07.05.2025 an das Kollegium: Mail_07.05.2025_Kollegium_geschwärzt).
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ich wende mich heute in Frieden an euch.
Ich bin nicht gekommen, um Vorwürfe zu machen – im Gegenteil:
Ich bin auch heute noch in Liebe mit euch und mit dem, was an unserer Schule möglich war.
Was mir nach wie vor zu schaffen macht, ist, dass in meiner Abwesenheit gezielt ein falsches Bild von mir ins Kollegium getragen wurde – nicht von allen, aber von bestimmten Personen.
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass dieser Ruf durch echtes gegenseitiges Verstehen ersetzt wird.
Ich lade euch – das Kollegium und die Schulleitung – ein,
mit mir in einen ehrlichen und friedlichen Dialog zu treten.
Einen Dialog, der nicht auf Schuldzuweisungen basiert,
sondern auf dem gemeinsamen Wunsch, zu erkennen, was geschehen ist –
und wie es geschehen konnte.
Vielleicht kann dabei auch der Umgang mit demokratischen Prinzipien und Entscheidungen neu betrachtet werden.
Ich bin niemandem von euch böse.
Ich glaube, mein Ansinnen wurde schlicht nicht erkannt.
Ich habe es jedoch – wie der Personalratsvorsitzende bis 2019 bestätigen kann – mehrfach klar und begründet formuliert:
Nicht ich war das Problem. Nicht einmal der ehemalige Schulleiter war das Problem.
Das eigentliche Problem waren die Mechanismen, die bestimmte Führungsstrukturen begünstigen – und schützen.
Diese Strukturen können zerstörerisch wirken – auf Menschen, auf Teams, auf Vertrauen.
Ihr habt jahrelang unter einem Klima der Angst gelitten – das habe ich immer wahrgenommen.
Und dann wurde plötzlich ich zum Problem erklärt.
Ich bitte euch:
Lasst uns miteinander sprechen.
Lasst uns gemeinsam hinschauen, was war – und was besser hätte laufen können.
Dieser Wunsch nach Aufarbeitung ist keine Drohung, sondern ein Angebot.
Mein Blog ist kein Pranger, sondern ein Raum für konstruktive Veränderung.
Ja, dort werden Dinge thematisiert –
aber nur, wenn Dialog verweigert wird.
Und genau das möchte ich nicht. Ich möchte euch schützen.
Ich glaube an Veränderung von unten – nicht von oben herab.
Denn von oben herab werden wir alle zu Opfern des Systems.
Von der Basis aus können wir selbstwirksam handeln –
gestützt auf Recht, Gesetz und Würde.
Ich weiß, dass mein Blog Konsequenzen haben könnte.
Nicht, weil das, was ich schreibe, unwahr wäre –
sondern weil es einigen in ministeriellen Kreisen nicht gefällt.
Denn: Die Macht, die dort ausgeübt wird, ist real. Und sie ist immens.
Doch mein Anliegen war und ist nie destruktiv.
Es geht mir um Aufarbeitung – und um das Prinzip,
dass nicht „Ober sticht Unter“ gelten darf,
sondern „Gesetz sticht ministerielle Macht“.
Als örtlicher Personalrat ist es uns sieben Mal gelungen,
dieses Prinzip durchzusetzen – gegen Widerstand, aber mit Erfolg.
Diese Erfahrung hat mir Mut gemacht.
Was ich damals jedoch noch nicht wusste:
Wie tief und verhängnisvoll sich Fehlinterpretationen, Unterstellungen und verzerrte Darstellungen
in einer Personalakte verankern können – und welche Wirkung sie entfalten.
Heute verstehe ich besser, warum ich vom ersten Moment an vor Gericht Gegenwind bekam.
Der Richter hatte bereits ein Bild von mir – konstruiert, gespeist aus einer Akte,
die weder vollständig noch korrekt geführt wurde.
Die beiden Personalrätinnen wissen um die Probleme in meiner Personalakte.
Sie wissen auch, was dort fehlt, was dort steht – und was dort nie hätte stehen dürfen.
Deshalb ist mein Blog nicht nur Ausdruck meiner Stimme –
er ist ein Gegengewicht zu Akten, die in meiner Abwesenheit über mich sprechen durften.
Lasst jemand von euch auf mich zukommen.
Das kann der Personalrat sein, die Schulleitung – oder der ehemalige Personalratsvorsitzende bis 2019.
Er kennt mich in Ansätzen und versteht mein Anliegen.
Denn:
Menschen sind für mich nie das Problem. Systeme sind es.
Und wer sich instrumentalisieren lässt,
trägt nicht meine Verantwortung –
sondern seine eigene.
In Verbundenheit
Mathias – alias mAD-HiaS
Ich freue mich über jedes Telefongespräch mit Euch und über jede Mail von Euch.
Telefon: 0160 7218168; E-Mail: info@mad-hias.de
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