Ein Gedicht. Eine Schulaufgabe. Ein Kind.
Was dann geschah, ist schwer zu begreifen – und noch schwerer zu erklären.
Ein Schulleiter zeigt eine 13-Jährige bei der Staatsanwaltschaft an.
Nicht als Amtsinhaber, sondern – so das Ministerium – als Privatperson.
Doch was bedeutet das für ein Kind, das diesem Mann täglich begegnet?
Wie trennt man Autorität und Person – wenn beide im selben Büro sitzen?
Was wie ein juristischer Winkelzug erscheint, hat pädagogisch eine Sprengkraft.
Denn: Wer schützt das Kind – wenn Verantwortung verweigert wird?
Ein Blick hinter die Fassade eines Systems, das Kritik nicht aushält.
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