Einleitung: Warum ich diese Reihe schreibe
Ich werde in den nächsten sechs Tagen eine Blogreihe veröffentlichen.
Sie ist aus einem sehr konkreten Erlebnis entstanden:
Ich habe in einer Selbsthilfegruppe einen persönlichen Text geteilt – über meine Depression, meine histrionische Persönlichkeitsstruktur, meine innere Kind-Arbeit und meinen Wunsch, gesehen zu werden.
Die Reaktion:
Keine Diskussion. Keine Neugier. Stattdessen eine Welle von Abwertung.
Kommentare, die weniger auf meinen Text reagierten – als auf ein Bild, das sich jemand von mir gemacht hatte.
Ein Bild voller Zuschreibungen: „Dramatisch, egozentrisch, toxisch, uneinsichtig.“
Und mehr noch:
Es wurde nicht hinterfragt – sondern analysiert. Beurteilt.
Ich wurde erklärt, diagnostiziert und schließlich für „ungeeignet“ erklärt:
Für die Gruppe. Für die Öffentlichkeit. Für die Selbsthilfe.
Ich schreibe diese Reihe nicht, um zurückzuschlagen.
Sondern um aufzuzeigen, wie schnell Offenheit als „zu viel“ gelesen wird – und wie subtil dabei entwertet wird, wer sich sichtbar macht.
In dieser sechsteiligen Reihe beleuchte ich:
- Die Figur Jack Sparrow – als Spiegel einer histrionischen Persönlichkeit,
- und fünf häufige Abwertungsmuster, die mir begegnet sind:
- Gaslighting
- Abwertung unter Betroffenen
- Moralische Überhöhung
- Psychologisierung ohne Grundlage
- Entwertung der eigenen Resonanz
Ich schreibe für alle, die so etwas schon erlebt haben.
Für alle, die sich öffnen – und dann für „zu viel“ gehalten werden.
Und für mich selbst. Weil Schreiben klärt.
Morgen geht es los mit:
Kapitel 1: Jack Sparrow – Ein histrionisches Vorbild?
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