Ich rechne damit, dass das Ministerium sich zu meinen Aussagen äußern wird.
Vielleicht wird man versuchen, meine Glaubwürdigkeit in Zweifel zu ziehen.
Vielleicht wird man meine psychische Erkrankung thematisieren.
Vielleicht wird man sich an Begriffen oder Formulierungen festhalten,
statt sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.
Ich möchte dazu Folgendes sagen:
Ich habe über Jahre hinweg versucht, innerhalb des Systems Gehör zu finden – auf allen Ebenen.
Sachlich. Schriftlich. Belegt. Dialogbereit.
Erst als alle internen Wege dauerhaft versperrt blieben, entschloss ich mich zur Öffentlichkeit.
Was ich veröffentliche, dient nicht der Anklage – sondern der Aufklärung.
Ich spreche nicht aus Groll – sondern aus Verantwortung.
Ich war von 2004 bis 2018 psychisch gesund.
Ich war engagiert, geschätzt, dienstlich erfolgreich.
Was ich erlebt habe, hat mich krank gemacht.
Und: Ich habe mehrfach um Hilfe gebeten. Sie kam nicht.
Wenn das Ministerium jetzt erstmals öffentlich Stellung nimmt, begrüße ich das.
Aber ich bedauere, dass es diese Öffentlichkeit brauchte, damit ein Schweigen endet.
Ich bin bereit zum Gespräch – immer.
Ich bin bereit zur Aufarbeitung – jederzeit.
Aber:
Ich bin auch bereit, weiter öffentlich zu dokumentieren, wenn es bei Schweigen und Abwehr bleibt.
📎 Alle bisherigen Versuche – auch mit Nachweisen und Dokumentation – finden Sie hier:
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