Verwundet im Dienst

Wie das System mich krank machte – und trotzdem aufrecht

  • Am 6. September 2023:
    Suspendiert – ich sei eine Gefahr.

    Acht Monate lang:
    Funkstille. Kein BEM. Kein Verfahren.

    Dann, plötzlich:
    „Bitte am 29. April wieder zum Dienst erscheinen.“

    Ohne Klärung. Ohne Gespräch.
    Wie groß war die Gefahr eigentlich?

    Jetzt lesen: Logik, dein Name ist Ministerium. Teil 5: Die Kunst des Improvisationstheaters

  • Manchmal beginnt Mut mit einem Schwur.
    Nicht auf ein Amt, sondern auf eine Idee.
    Nicht auf Macht, sondern auf Menschlichkeit.
    Ein Eid, der mehr bedeutet als Gehorsam.
    Denn wer nur folgt, verliert das Denken.
    Und wer schweigt, verliert die Wahrheit.
    Darum schreibe ich – und fange wieder damit an.

    Hier weiterlesen: Pflicht oder Gewissen

  • Zwei Systeme, ein Prinzip: Schweigen schützt.
    Dort verschwinden Menschen – hier manchmal Urkunden.
    Beide wahren ihr Gesicht, indem sie Spuren verwischen.
    Doch ich habe einen Eid auf die Verfassung geleistet.
    Nicht auf das System, nicht auf die Loyalität der Akten.
    Mein Schutz ist das Recht, nicht die Angst.
    Und deshalb schreibe ich weiter.

    Hier weiterlesen: Mafia & Ministerium

  • Man nennt es Fürsorge, wenn Dinge verschwinden.
    Wenn Fragen höflich lächeln und Antworten schweigen.
    Wenn Macht mit Samthandschuhen greift.
    Wenn man Akten reinwäscht, statt Fehler zu klären.
    Wenn Verantwortung den Dienstweg nimmt.
    Und man das Ergebnis „Ordnung“ nennt.
    Ich nenne es: höfliche Dunkelheit.

    Hier weiterlesen: Die unsichtbare Mafia

  • Hier lernt man, was Frieden wirklich ist.
    Er braucht keine großen Worte.
    Er lebt im Wind, der sanft die Küste streift.
    In Gesichtern, die Güte tragen statt Stolz.
    Im Schweigen, das nicht leer, sondern voll ist.
    Hier wird Frieden nicht erklärt –
    er wird gespürt.

    Welches Land ist gemeint? Hier weiterlesen: Frieden auf…

  • Frieden – klingt hier wie Musik.
    Zwischen Zypressen und alten Mauern.
    In jedem Espresso steckt ein Moment Ruhe.
    In jedem Blick über das Meer ein Stück Versöhnung.
    Hier lernt man, dass Frieden leise ist –
    und manchmal einfach nur bedeutet:
    zusammen am Tisch zu sitzen. 🍷

    Welches Land ist gemeint? Wie heißt Frieden in der Landessprache? Hier weiterlesen: Frieden auf…

  • Frieden – wie das Rauschen des Meeres.
    Er weht über weiße Häuser und blaue Kuppeln.
    Er legt sich sanft auf jedes Herz.
    Er sagt nichts – und heilt doch alles.
    Er kennt keine Sieger, nur Verbundene.
    Er lebt in Licht, Wärme und Einfachheit.
    Er heißt hier: eiríni

    Hier weiterlesen: Frieden auf

  • Wie schlimm ist eigentlich Krieg.
    Keiner braucht ihn.
    Niemandem nützt er.
    Er zerstört, was Menschen verbindet.
    Er löscht Licht, wo Wärme war.
    Und am Ende bleibt nur Traurigkeit.

    Deshalb: schaut auf die nächste Seite – und lest weiter: Frieden auf

  • Heute war ich in München – und hatte ein richtig gutes Gespräch.
    Offen. Menschlich. Fürsorglich.
    So, wie man es sich wünscht.

    Ich bin dankbar – und lasse meinen Blog ruhen.
    Solange, bis die nächste Maßnahme kommt. ✌️

    Ich will Frieden. Und bleibe offen für Gespräche

    Hier weiterlesen: Frieden für immer … bis zur nächsten Maßnahme

  • Ich habe gesagt, ich werde diesen Blog nur positiv gestalten.
    Keine Schuld, kein Angriff – nur den Versuch, Frieden zu finden.
    Doch wer schweigt, wo Worte nötig wären, zeigt Angst, nicht Stärke.
    Ich habe eine Mediation angeboten.
    Der Gegenzug kam – kopflos und überhastet.
    Wenn Züge kopflos werden, weiß man, wer die Nerven verliert.

    Hier weiterlesen: Fünf Tage Frieden

  • Vor zwei Tagen sprach ich mit einem Künstlerkollegen, den ich sehr schätze.
    Er sagte: „Es ist ja im Prinzip alles wie eine Ehe.“
    Und ja – das stimmt.
    Von 2004 bis 2015 war es eine gute Ehe mit dem Freistaat Bayern – getragen von Vertrauen und Sinn.
    Danach wurde es schwieriger: Missverständnisse, Verletzungen, Sprachlosigkeit.
    Ich sitze oft allein am Tisch und frage mich: Wer will sie noch weiterführen?
    Sechs Tage Frieden noch – vielleicht beginnt dann etwas Neues.

    Hier weiterlesen: Sechs Tage Frieden

  • Es geht nicht mehr um Recht.
    Es geht um Menschlichkeit.
    Um Mut, sich an den Tisch zu setzen.
    Um Mut, hinzusehen – in Tiefe, nicht in Form.
    Nur Liebe kann heilen, was zerbrochen ist.
    Vielleicht wird’s Zeit, dass das endlich üblich wird.

    Hier weiterlesen: Es geht nicht um Recht, sondern um Menschlichkeit

  • Manchmal klingt es so einfach: „Gehen Sie doch einfach wieder in die Schule.“
    Doch wer zehn Jahre lang Last getragen hat, kann nicht einfach weitermachen,
    als wäre nichts gewesen.
    Gesundheit, Geld, Zeit, Vertrauen – all das wiegt schwer.
    Und trotzdem soll man wieder bei Null anfangen.
    Aber das geht nur, wenn man das Gewicht endlich ablegen darf.
    Alles andere wäre kein Neubeginn – sondern eine Wiederholung.

    Hier weiterlesen: Es gibt kein Gut, es gibt kein Böse

  • Nur noch neun Tage – und noch immer keine Bewegung.
    Ich verstehe nicht, warum man sich nicht einfach an einen Tisch setzen kann.
    Es geht nicht um Schuld, sondern um Lösungen – um Menschlichkeit.
    Fehler sind menschlich, Vertuschung ist es nicht.
    Ein System, das Fehler verschweigt, verliert Vertrauen.
    Denn wer nicht über Fehler sprechen kann, wiederholt sie.
    Und manchmal betrifft das nicht nur das System, sondern auch uns selbst.

    Hier weiterlesen: 9 Tage Frieden – und das, was wir wirklich lernen sollten

  • Die Welt atmet auf.
    Draußen reden Feinde miteinander – und drinnen herrscht Schweigen.
    Während Israel und Palästina neue Hoffnung wagen,
    bleibt in meinem eigenen Dienstverhältnis seit Jahren jedes Gespräch aus.
    Ich wollte reden, zuhören, verstehen – doch niemand kam.
    Jetzt bleiben noch zehn Tage. Zehn Tage Frieden, bevor ich wieder Missstände benenne.
    Denn manchmal beginnt Wahrheit da, wo das Schweigen am lautesten ist.

    Hier weiterlesen: Gespräche – das Normalste der Welt – 10 Tage Frieden

  • Elf Tage, in denen ich still bleibe.
    Elf Tage, bevor das Schweigen endet.
    Ich habe mich entschieden – für Transparenz, nicht für Kampf.
    Denn manchmal ist Liebe der stärkste Widerstand.
    Ich halte an meinem Mediationsangebot fest.
    Reden und heilen – oder veröffentlichen und heilen.
    Am 25. Oktober beginnt das nächste Kapitel.

    Hier weiterlesen: Elf Tage Frieden

  • Nehmen wir einmal an, gegen mich würden wegen der Veröffentlichung von Missständen Ermittlungen geführt – nicht wegen der Missstände selbst, sondern weil ihre Sichtbarmachung das Ansehen des Berufsbeamtentums gefährde.
    Ein Paradox: Nicht das Fehlverhalten stört, sondern das Licht darauf.
    Ich habe Gespräche angeboten, Mediation angeregt, Dialog gesucht – lange vor jeder Veröffentlichung.
    Doch im Urteil vom 22.08.2025 heißt es, ich hätte dem Ansehen geschadet.
    Ich frage: Entsteht Schaden durch Wahrheit – oder durch den Umgang mit ihr?
    Bis 25.10.2025 dokumentiere ich alle Beiträge, um meine Transparenz nachzuweisen.
    Denn nur, wer ehrlich bleibt, hat am Ende nichts zu verbergen.

    Hier weiterlesen: Transparenz als Selbstschutz

  • Am 1. April 2025 habe ich dem Staatsministerium eine E-Mail geschrieben – offen, transparent und mit einem Ziel: reden statt streiten.
    Ich wollte Dialog, keine Verteidigung.
    Doch diese Mail fehlt offenbar in den Gerichtsakten.
    Im Urteil heißt es: „Die Akten seien vollständig.“
    Aber was, wenn entscheidende Mails fehlen?
    Ich hoffe, der Vorsitzende Richter Zwerger weist den BayVGH darauf hin.
    Denn Gerechtigkeit braucht eines: vollständige Akten.

    Hier weiterlesen: Von Anfang an gesprächsbereit

  • Am 25. September 2025 habe ich dem Staatsministerium erneut eine Mediation angeboten – als Chance, endlich miteinander zu reden statt übereinander zu urteilen.
    Doch das Ministerium lehnt ab und spricht von „keiner Rechtsbeziehung“.
    Ein bemerkenswerter Widerspruch – denn genau diese Beziehung besteht: Beamter und Dienstherr.
    Ich will nicht streiten, ich will Lösungen.
    Deshalb dokumentiere ich bis zum 25. Oktober 2025 täglich meine deeskalierenden Schritte.
    Vielleicht zeigt sich ja, wer wirklich Gesprächsbereitschaft hat.
    Hier weiterlesen: Warum ich weiterhin auf Mediation setze

  • Nach dem Referendariat kam ich an die Freiherr-von-Ickstatt-Realschule in Ingolstadt.

    Dort begegnete ich meinem neuen Schulleiter: Peter Riedl.

    Als ich ihm erzählte, dass bald mein Sohn geboren wird, sagte er einen Satz,

    den ich nie vergessen habe:

    „Egal was ist – das Wichtigste ist immer die Familie.“

    Ein Satz, der mich tief berührt hat – damals wie heute.

    Er hat gezeigt, dass Führung und Menschlichkeit kein Widerspruch sind.

    → Weiterlesen: Mein Start in Ingolstadt – und die Begegnung mit Peter Riedl

  • Nach zwei intensiven Jahren – Seminar in Gauting, Einsatz in Schöllnach – kam der große Moment.
    Alle Eindrücke, Rückmeldungen und Prüfungen bündelten sich im Zweiten Staatsexamen.
    Ich erinnere mich an Prüfungen in Schulrecht, Musik, Sport und staatsbürgerlicher Bildung.
    Das entscheidende Gewicht lag jedoch auf dem Gutachten der Seminarlehrer – und das war bombastisch.
    Die Noten: 1, 1, 1 – dazu ein Gesamtergebnis von 1,41.
    Für mich bedeutete das: Ich habe es geschafft – und zwar mit Bravour.
    Und bis heute bleibt die Gewissheit: Ich war einmal ein richtig guter Lehrer.

    Hier weiterlesen: Das Ende des Referendariats – mein zweites Staatsexamen

  • Wenn ich heute auf mein Einsatzjahr zurückblicke, bleibt vor allem Dankbarkeit.
    Zum ersten Mal durfte ich eigenverantwortlich unterrichten – in Musik, Sport und IT.
    Besondere Momente prägten dieses Jahr: die Skiwoche, die Band im Klassenzimmer, die vielen Besuche des Schulleiters.
    Meine Lehrprobe mit „Tanz der Vampire“ wurde ein kreativer Höhepunkt.
    Auch mit meiner Schülermannschaft „Fußball“ engagierte ich mich weit über das Pflichtmaß hinaus.
    Und beim Sommerfest zeigte ich mich als Feuerkünstler auf dem Hochrad.
    Schöllnach wurde für mich mehr als Einsatz – es wurde ein Stück Heimat auf Zeit.

    Hier weiterlesen: Mein Einsatzjahr in Schöllnach – ein unvergessliches Kapitel

  • Lehrproben sind die Königsdisziplin im Referendariat – alles muss sitzen.
    Für mich war klar: In Musik wähle ich mein Lieblingsmusical „Tanz der Vampire“.
    Das Klassenzimmer wurde verdunkelt, Kerzen sorgten für magische Stimmung.
    Verkleidet als Professor Abronsius zog ich die Schüler sofort in die Handlung.
    Wir sangen, rappten, spielten Rollen und tanzten gemeinsam.
    Es war keine Stunde, sondern ein kleines Stück Musical.
    Am Ende stand die Note Eins – und ein Erlebnis, das unvergesslich bleibt.

    Hier weiterlesen: Meine Lehrprobe in Musik – „Tanz der Vampire“

  • Zum Einsatzjahr gehört es, dass Betreuungslehrer Feedback geben.
    In Schöllnach jedoch kam der Schulleiter selbst elfmal in meinen Unterricht.
    Eine Kollegin erlebte im Vergleich nur drei Besuche – für mich war es außergewöhnlich.
    Zunächst fragte ich mich: Wollte er mich besonders prüfen?
    Doch jedes Gespräch danach war konstruktiv und wertschätzend.
    Am Ende hatte ich das Gefühl: Er war einfach begeistert von meinem Unterricht.
    So wurde aus dem Dauergast ein echtes Motivationsplus für mein Einsatzjahr.

    Hier weiterlesen: Elf Besuche vom Schulleiter – ein ungewöhnliches Einsatzjahr

  • Im Schulalltag sieht man Lehrer meist nur an der Tafel.
    Doch beim Sommerfest in Schöllnach war es anders.
    Zum Finale meiner Show fuhr ich auf meinem 2,50 Meter hohen Hochrad.
    Oben begann ich, mit Feuerfackeln zu jonglieren.
    Die Schüler staunten, lachten, klatschten begeistert.
    Plötzlich war ich nicht mehr nur „der Pauker“.
    Es war ein Moment, der Brücken gebaut hat

    Hier weiterlesen: Lehrer, Pauker … und Feuerkünstler – Sommerfest in Schöllnach

  • Auch wenn das Einsatzjahr in Schöllnach spannend war, besonders wertvoll blieben für mich die Seminartage in Gauting.
    Zurück in den vertrauten Räumen traf ich alte Weggefährten – ein Stück Heimat im Referendariat.
    Wir tauschten Erfahrungen aus, erzählten von Erfolgen und vom Scheitern.
    Diese Offenheit zeigte mir: Alle kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen.
    Dazu kam der enge Kontakt zu meinen Seminarlehrern, die mir stets Rückhalt gaben.
    So wurde Gauting für mich zum Gegenpol: Sicherheit und Orientierung neben der neuen Verantwortung.
    Diese Balance machte mein Referendariat einzigartig und nachhaltig prägend.

    Hier weiterlesen: Zurück nach Gauting – die Brücke zwischen Einsatz- und Seminarjahr

  • Zum Einsatzjahr gehörte für mich nicht nur der Unterricht, sondern auch das Dorfleben.
    In Schöllnach hieß das: ab zum Fußballverein – mitten rein ins Team meiner Schüler.
    Plötzlich war ich nicht nur Lehrer, sondern auch Mitspieler und Trainer.
    Aus zwei Stunden Training pro Woche wurden schnell vier – ganz freiwillig.
    Manchmal waren es zehn Stunden an einem Tag, anstrengend, aber erfüllend.
    Wettkämpfe gewannen wir selten, doch Teamgeist und Freude zählten mehr.
    So wurde der Fußballplatz für mich ein zweites Klassenzimmer – und ein Stück Heimat.

    Hier weiterlesen: Schöllnach – mittendrin im Dorfleben und auf dem Fußballplatz

  • In Schöllnach hatte ich eine 9. Klasse mit echtem Bandpotenzial.
    Schlagzeug, Bass, Gitarre – und ich selbst am Klavier.
    Schnell entstand das Gefühl: Rock im Klassenzimmer.
    Wir spielten „Boulevard of Broken Dreams“ und „Under the Bridge“.
    Beim gemeinsamen „Californication“ gab’s pure Gänsehaut.
    Das Klassenzimmer wurde zum Proberaum voller Energie.
    Ein unvergesslicher Höhepunkt meiner Referendariatszeit.

    Hier weiterlesen: Rock im Klassenzimmer – meine 9. Klasse in Schöllnach

  • In Gauting traf ich auf „coole“ Kids – selbstbewusst, lässig, manchmal schwer zu knacken.
    Respekt musste man sich erst verdienen, bevor echte Nähe entstand.
    In Schöllnach dagegen: herzliche Dorfkinder, offen, vertrauensvoll, voller Natürlichkeit.
    Regeln gaben hier Halt, nicht Distanz.
    Zwei Welten, zwei völlig verschiedene Schülertypen.
    Beide Erfahrungen haben mich geprägt.
    Und genau das macht Schule so spannend.

    Hier weiterlesen: Unterschiedliche Welten – Schüler in Gauting und Schöllnach

  • Im Seminarjahr ist noch vieles angeleitet.
    Im Einsatzjahr dagegen trägt man erstmals echte Verantwortung.
    Plötzlich führt man Klassen selbstständig – mit allem Drum und Dran.
    Drei Fächer hatte ich damals: IT, Musik und Sport.
    Und drei Betreuungslehrer – jeder mit ganz eigenem Stil.
    Von locker bis streng, von kreativ bis akkurat – alles war dabei.
    Genau dieser Mix ließ mich wachsen und sicherer werden.

    Hier weiterlesen: Mein erstes Einsatzjahr – Unterricht in eigener Verantwortung

  • Noch ehe ich richtig angekommen war, startete mein Einsatzjahr mit der Skiwoche.
    Statt klassischem Skilager ging es täglich ins Skigebiet Hochficht.
    Skifahren, Langlauf oder Snowboard – die Schüler*innen hatten die Wahl.
    Für mich der Volltreffer: ausgebildet in allen drei Disziplinen.
    Besonders die Snowboardgruppe jubelte: „Ja, er kann es!“
    Jeden Tag Abenteuer, Freude und Begegnungen.
    Ein Auftakt voller Schwung – unvergesslich vom ersten Tag an.

    Hier weiterlesen: Ein Glücksgriff im Einsatzjahr – meine erste Skiwoche in Schöllnach

  • Nach Gauting kam das Einsatzjahr: Realschule Schöllnach.
    Mein erster Gedanke: „Wo liegt das eigentlich?“
    Antwort: mitten im Bayerischen Wald.
    Neue Region, neue Menschen, neue Erfahrungen.
    Die Wohnungssuche? Unkompliziert im Wirtshaus.
    200 Meter von der Schule entfernt ein Volltreffer.
    So begann mein zweites Kapitel – voller Vorfreude.

    Hier weiterlesen: Mein Einsatzjahr in Schöllnach – vom Gautinger Seminar ins Herz des Bayerischen Waldes

  • Wie angekündigt, schreibe ich die nächsten Tage bewusst positiv über Schule.
    Denn Schule war für mich immer auch Begegnung, Kreativität und Gemeinschaft.
    Mein Referendariat in Gauting habe ich als fair und wertschätzend erlebt.
    Das Seminarjahr dort war voller Motivation und Unterstützung.
    In den nächsten Beiträgen blicke ich zurück auf mein Seminarjahr in Gauting, mein Einsatzjahr in Schöllnach und meine erste Station nach dem Referendariat in Ingolstadt.
    Stationen, die mich geprägt und getragen haben.
    Mein Fazit: Fairness und Wertschätzung lassen Schule gelingen.

    Hier weiterlesen: Rückblick: Mein erstes Seminarjahr – ein faires und gerechtes Schulsystem

  • Dies ist mein letzter Beitrag bis 13.10.2025, der sich mit Missständen befasst.
    Warum? Weil es mir nicht um Schuld geht, sondern um Lösungen.
    Ich habe ein Angebot gemacht – auf Verständigung statt Konfrontation.
    Im Ministerium wurde ich als „Fall“ oder „Vorgang“ bezeichnet, der „aberwitzige Mühen“ verursacht.
    Ein Lehrer wird entmenschlicht, reduziert auf einen Vorgang.
    Die Vergangenheit ist kaputt – doch ein Neubeginn ist möglich.
    Am Ende will ich nur eines: eine Lösung – und endlich Ruhe.

    Hier weiterlesen: Ein letzter Blick zurück – und ein Angebot nach vorn

  • Amtsärzte sagten 2023 und 2024 klar:
    Dienstliche Konflikte sind nicht medizinisch zu lösen.

    Der Personalrat bestätigte:
    Nicht ich bin das Problem, sondern der Schulleiter.

    Und das Ministerium?
    Ignoriert, blendet aus – und ruft am 10.08.2023 trotzdem das Verwaltungsgericht an.

    Frage bleibt: Warum so handeln – gegen jede klare Feststellung?

    Hier den gesamten Beitrag lesen: „Dienstliche Konflikte sind nicht medizinisch-gutachterlich zu lösen“

  • Gestern wieder Post vom Ministerium:
    die achte amtsärztliche Untersuchung seit Juli 2021.
    Siebenmal wurde meine Erkrankung allein in diesem Jahr amtsärztlich bestätigt: immer dienstunfähig.
    Doch statt Reha, BEM oder Mediation: noch ein Gutachten.
    Schon 2023 und 2024 hieß es klar:
    „Dienstliche Konflikte können nicht medizinisch-gutachterlich gelöst werden.“
    Warum verschließt das Ministerium die Augen – und erhöht die Konfliktlage?

    Den ganzen Beitrag lesen: Siebenmal dienstunfähig – und das Ministerium liest nur selektiv

  • Manchmal frage ich mich, warum man mir gegenüber so handelt, wie man handelt.
    Die einzige Erklärung: Man will nicht eingestehen, dass man den Falschen zum Schulleiter gemacht hat.
    „Ich bin Schulleiter, ich darf das“ – nach diesem Gesetz wurde bei uns regiert.
    Mails lesen, Autos durchsuchen, Listen führen – so sah der Alltag aus.
    Wer Missstände meldete, wurde krank gemacht und kaputt gemacht.
    Seit 2019 eskaliert das gegen mich, seit dem HinSchG 2023 noch massiver.
    Und doch: Ich stehe noch – trotz all der systematischen Zerstörung.

    Hier weiterlesen: Amtsenthebung? Niemals!

  • Wenn ich meine Geschichte erzähle, fällt oft ein Name: Gustl Mollath.
    Er schrieb unzählige Eingaben, weil er nicht gehört wurde.
    Genau das ist unsere Parallele: Dokumentieren, mahnen, immer wieder schreiben.
    Auch meine Eingaben werden vorschnell als „querulatorisch“ abgetan.
    Doch ich halte mich strikt an Recht, Akten, Verfahren – und nutze das HinSchG.
    Mein Werkzeug ist das Recht.
    Mein Ziel ist nicht Rache, sondern Aufklärung und Heilung.

    Hier weiterlesen: Mollath, ich — und die Macht der Eingaben

  • Man sagt mir oft: „Pass auf, das wird dir wie bei Kohlhaas ausgelegt.“
    Doch ich bin kein Kohlhaas.
    Ich führe kein Schwert, ich schreibe einen Blog.
    Meine „Tat“ ist das Festhalten von Wahrheit.
    Was andere verschwinden lassen, mache ich sichtbar.
    Nicht Rache, sondern Dokumentation ist mein Weg.
    Und trotzdem soll ich vorsichtig sein.

    Hier weiterlesen: Warum ich nicht Michael Kohlhaas bin

  • Fromm sagt: Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten.
    Normalität heißt oft nur Anpassung an ein krankes System.
    Wer sich fügt, gilt als gesund – doch verliert dabei sich selbst.
    In den Kliniken habe ich erlebt: gerade die „Kranken“ kümmern sich umeinander.
    Dort spürt man Menschlichkeit, dort ist echtes Leben.
    Ich bleibe bei meiner Auffassung: dieses System macht krank – und nicht nur mich.

    Hier weiterlesen: Die Normalsten sind die Kränkesten – ein Gedanke für mein System

  • – so klingt es oft.
    Ja, wir haben Gesetze, Schutzrechte, klare Strukturen.
    Aber was nützen sie, wenn Menschen sie verdrehen?
    Wenn Macht vor Recht gestellt wird?
    Wenn Akten verschwinden und Wahrheit getilgt wird?
    Dann bleibt nur Fassade – glänzend nach außen, leer im Innern.
    Und ich frage: Wo bleibt der Mensch in diesem System?

    Hier weiterlesen: Nach dem Telefonat

  • 1980 suchte Deutschland im Fernsehen nach Jochen Behle.
    Heute suche ich in meinen Akten nach einem Leitzordner.
    Er wird in offiziellen Schreiben erwähnt – aber fehlt in den Gerichtsakten.
    Ich war vor Ort, habe telefoniert, Einsicht beantragt: immer Fehlanzeige.
    Der Ordner mit meinen Eingaben, meiner Stimme – verschwunden.
    Damals fragte ein Reporter: „Wo ist Behle?“
    Heute frage ich: Wo ist Leitzordner?

    Hier weiterlesen: Wo ist Leitzordner?

  • Im selben Haus, an derselben Adresse, existieren zwei Versionen meiner Personalakte.
    Vor Gericht verhandelt man mit fünf Bänden – bei der Disziplinarbehörde liegt ein zusätzlicher Leitz-Ordner

    Und während ein Richter meinte, ich hätte nicht ausreichend dargelegt, dass meine Akten unvollständig seien, zeigt sich nun: Die Wahrheit hängt schlicht davon ab, auf welcher Etage man nachfragt.

    Hier weiterlesen: „Fünf oder sechs Akten – je nachdem, in welchem Stockwerk man nachschaut“

  • Heute habe ich ein wichtiges Signal gesetzt.
    Im Verfahren um meine Personalakte habe ich Beweisanträge gestellt.
    Benannt wurden Zeugen – darunter mein ehemaliger und mein jetziger Schulleiter, der Konrektor sowie der Landesdatenschutzbeauftragte.
    Zusätzlich habe ich beantragt, die vollständige und ungeschwärzte Personalakte vorzulegen.
    Denn was offiziell in die Akte gehört, darf nicht einfach fehlen oder versteckt werden.
    Jetzt liegt es am Gericht, ob es diese Fragen ernsthaft prüft oder ignoriert.
    Für mich ist klar: Wegschauen darf keine Option sein.

    Hier weiterlesen: Personalakte light? Warum Gerichte nicht wegsehen dürfen

  • .. so heißt es seit Jahren über mich.
    Doch Depression hat viele Gesichter – auch meines.
    Agitierte Depression, Persönlichkeitsstörung, Angststörungen – mehrfach amtsärztlich bestätigt.
    Innere Zerrissenheit, Rastlosigkeit – und je mehr Druck, desto aktiver werde ich.
    Maßnahmen, Ignorieren, Schlechtmachen – all das macht mich kränker.
    Was helfen würde: Lösungen, Gespräche, Fürsorge.
    Nicht Strafe – sondern Verständnis.

    Hier weiterlesen: Depression hat viele Gesichter

  • Immer wieder heißt es, mein Blog könne das Ansehen des Berufsbeamtentums schädigen. Ich sehe das anders: Viel gefährlicher ist es, wenn vertuscht wird und Recht in Richtung Macht verschoben wird.

    Darum habe ich mich direkt an die Ministerin und die Disziplinarbehörde gewandt. Die Mail vom 11.09.2025 ist in meinem heutigen Beitrag veröffentlicht:

    Hier weiterlesen: Wahrheit oder Pflichtverletzung?